Deutschland ist reich!

Nettoprivatvermögen in Deutschland

Über 10.5 BILLIONEN Euro!

 

Das reichste Zehntel besitzt davon 74 %

Das sind über 7.8 BILLIONEN Euro!

 

Die Staatsverschuldung von Deutschland beträgt

Rund 2.1 BILLIONEN Euro!

Mit einer einmaligen Vermögenssteuer von 27% könnte das reichste Zehntel  locker die Staatsverschuldung von Deutschland bezahlen. Damit wäre Deutschland schuldenfrei!!!

Quelle: Vermögensteuerjetzt – Verteilungsuhr

Advertisements

7 Kommentare

    1. Das Jammern ist DAS Merknal der Deutschen. Im Gegensatz zu Russland, wo das Leiden stoisch ertragen wird, sogar als vorbildlich gesehn wird. Vielleicht trägt aber gerade das Jammern dazu bei, das Deutschland so erfolgreich ist

      In Anmerkung zum anderen Kommentar von mir: Das Privatvermögen in der USA ist auch höher als die Schulden. Siehe unter dem Punkt “total assets“ Das war dahingehend nur eine Teilbetrachtung.

      Das mit der “Reichensteuer“ ist an Naivität kaum zu überbieten.Erstens wollte ich anmerken, dass die Staatsverschuldung Deutschlands wesentlich höher liegt. Das angegebene bezieht sich meistens nur auf die Kernhaushalte, Rückstellungen wie Pensionen (implizite Schulden) sind darin nicht mal berücksichtigt. Dazu kommen noch einmal 700 Milliarden Schulden der Bundesländer (davon Großteil NRW, aber pro-Kopf-Verschuldung am höchsten in Bremen) und der Kommunen.

      Ich denke, dass eine funktionierende Erbschaftssteuer eine sehr gute Idee ist, halte den trickle-down Effekt aber für eine Fehlinterpretation von Adam Smith, oder um es mit PP Franziskus auszudrücken: Er drückt ein „undifferenziertes, naives Vertrauen auf die Güte derer aus, die die wirtschaftliche Macht in Händen halten, wie auch auf die sakralisierten Mechanismen des herrschenden Wirtschaftssystems.“ (Evangelii Gaudium, Nr. 54)

      Aber einfach “die Reichsten“ zu enteignen, um dieses Problem zu “lösen“, kommt mir sehr suspekt vor. Das hat in der DDR auch nicht geklappt (kleiner Reminder: Entgegen der ganzen nachträglichen Verklärung war ein Hauptgrund für den Untergang der DDR genauso wie beim Zerfall der UdSSR einfach zu benennen: Der Staat war pleite).

      Dann müssten aber alle diese Steuer auch bezahlen, da das sonst gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt (Freibeträge könnte man diskutieren). Außerdem ist das meiste sowieso theoretische Rechnerei. Wie will der Staat denn mit einer Villa von Claus Hipp irgendwelche Verbindlichkeiten auflösen? Und was hätte der Staat davon? Wenn alle Schulden ausbezahlt würden, würde das zu einer extremen Inflation führen, was das Nettoprivatvermögen brutal vermindern würde, d.h. die Guthaben ALLER Bürger würden völlig unnötig verbrannt. Und wofür? Um mit denen gleich zu ziehen? http://www.epochtimes.de/wirtschaft/weltweit-gibt-es-nur-fuenf-schuldenfreie-staaten-a1257267.html

      Also: Einfache Lösungen für komplizierte Probleme= Populistischer Unsinn.

      Gefällt mir

      1. Ich wäre dafür, dass jeder nur eine gewisse Summe besitzen darf und alles darüber der Allgemeinheit zugeführt wird. Es gibt Menschen, die besitzen so viel, dass sie es in fünf Leben nicht ausgeben könnten. Wozu? Zumal sie ihren Reichtum mit der Arbeitskraft anderer Menschen erwirtschaftet haben. Und alle, die an dieser Stelle aufschreien, kleben am Geld, kleben am Besitz. 😉

        Warum untermalst du deine Kommentare eigentlich ständig mit Bibelzitaten? Meinst du, das flößt Respekt ein? Meinst du, in der Bibel steht die Wahrheit?

        Gefällt 1 Person

      2. “Ich wäre dafür, dass jeder nur eine gewisse Summe besitzen darf und alles darüber der Allgemeinheit zugeführt wird. Es gibt Menschen, die besitzen so viel, dass sie es in fünf Leben nicht ausgeben könnten. Wozu? Zumal sie ihren Reichtum mit der Arbeitskraft anderer Menschen erwirtschaftet haben. Und alle, die an dieser Stelle aufschreien, kleben am Geld, kleben am Besitz. 😉

        Warum untermalst du deine Kommentare eigentlich ständig mit Bibelzitaten? Meinst du, das flößt Respekt ein? Meinst du, in der Bibel steht die Wahrheit?“

        Zum ersten Punkt: Das funktioniert nicht. Nicht umsonst sind alle realsozialistischen Systeme gescheitert. Ich möchte dazu eine kleine Geschichte erzählen. Bei mir um die Ecke gibt es alle zwei Jahre in den Sommerferien eine Spielstadt für Kinder. Es ist die erste dieser Art gewesen, inzwischen eine bekannte Institution, wo bis zu 2000 Kinder täglich lernen, arbeiten, studieren, die Stadt regieren u.v.m. Schon darüber könnte ich Ewigkeiten mit leuchtenden Augen erzählen, aber ich kürze es an dieser Stelle ein wenig ab. Jede Person, die arbeitet oder auch studiert, erhält gleich viel Geld und zahlt gleich viel Steuern. Nichtsdestotrotz sind sehr schnell manche Kinder viel reicher als andere: Weil manche viel arbeiten und manche wenige, weil manche Gewerbe eröffnen, im Casino gewinnen, durch einen Job als Taxifahrer, (bei dem man Trinkgeld verdienen kann) oder ganz banal durch Kriminalität von Diebstahl bis Bankraub. Obwohl das Kinder sind und das Geld Spielgeld, entwickelt es sich selbst unter diesen Bedingungen wie im echten Leben. Nun kann man sagen: Sie besitzen doch nichts! Aber solange das Geld gedeckt ist, schon. Wenn die Spielstadt vorbei ist, verliert das Geld ihren Wert komplett, was zu einer extremen Inflation in den letzten Spieltagen führt. Denkst du, dass deswegen die reichen Kindern den armen Geld schenken? Pustekuchen. Auch wenn ein Kind soviel Geld hat, dass es das für nichts in der Stadt ausgeben kann und sich mit 50 h Arbeitslohn am letzten Tag nur noch eine Breze kaufen kann, wird es das Geld lieber behalten als paar Tage vorher einem anderen Kind zu schenken, dass dafür den ganzen Laden leerkaufen kann.

        Nichtsdestotrotz ist das die einzige Art, wie das funktioniert. Als die Leiter der Spielstadt eines schönen Tages beschlossen, weniger Geld zu drucken, war dieses sofort aus. Obwohl es etliche Spendenaufrufe gab, haben die Kinder alle ihr Geld gehortet ohne was herauszurücken. Kurz bevor es endgültig aus war, gab es im Gegenteil dazu noch einen run auf die Banken, bei dem die Kinder ihre Sparbücher sogar bei Inkaufnahme eines Verlustes (es gab eine Zwangsabgabe auf Sparbuchauflösungen) erstattet haben wollten und die Deflation sogar verstärkt wurde. Letzten Endes war die Stadt de facto pleite und musste Notgeld (mit einem Jesus-Konterfei) drucken, weil es sonst zum totalen wirtschaftlichen Crash der Stadt gekommen wäre (die stadteigenen Betriebe hatten durch die anhaltende Deflation kaum Einnahmen und konnten so keine Steuern abführen was zu einer totalen Überschuldung der Stadt führte).

        Ich bin nicht der Meinung, dass jeder so viel Geld verdienen sollte wie möglich. Im Gegensatz zu den Libertären halte ich das nicht für moralisch und außerdem bin ich dafür politisch viel zu links eingestellt. Aber einfach irgendwann eine “Obergrenze“ festzulegen ist nicht nur völlig willkürlich, sondern einfach nicht langfristig realisierbar. Das geht vielleicht bei US-Beamten (kein US-Beamter darf mehr verdienen, als dem Präsident an Bezügen zusteht), aber nicht in der freien Wirtschaft. Das ist bereits bei der frz. Revolution gescheitert (und war ein Grund für den Sturz Robespierres: https://de.wikipedia.org/wiki/Maximumgesetz

        Zum zweiten Punkt sei einiges angemerkt: Erstens ist in diesem Kommentar von einer päpstlichen Enzyklika die Rede. Warum habe ich die erwähnt? Man kann zum Papst stehen wie man will, aber er ist der Führer von einer Milliarde Menschen, insofern ist es nicht völlig egal, was er sagt. Zweitens teile ich diesbezüglich dessen Standpunkt, also warum sollte ich das nicht erwähnen? Das ich deswegen das Papsttum ganz toll finde, ist ein Fehlschluss. Ganz im Gegenteil, ich musste deswegen sogar etwas schmunzeln, denn ich bin zwar Christ, aber überzeugter Protestant 😉

        Und was ist mit den anderen Zitaten aus der Bibel? Die führe ich aus bestimmten Gründen an. Erstens führe ich oft Zitate und Quellen an, die wie du sicher gesehen hast, meist eher wenig mit der Bibel zu tun haben (siehe verlinkte Artikel, Videos whatever), um den Text ein bisschen abwechslungsreicher zu gestalten. Zweitens ist die Bibel – völlig unabhängig vom Wahrheitsgehalt- ein sehr spannendes Buch, ein Stück Menschheitsgeschichte. Drittens ist der Zweck auch nicht, wie du vllt. befürchtest, dogmatisch unumstößliche Wahrheiten zu verkünden, sondern viel einfacher: Einen Sachverhalt zu illustrieren oder eine Art der Wahrnehmung, der Problembehebung zu propagieren. Ja, ich finde, man sollte vor der Bibel Respekt haben, genauso wie mit jeder anderen Form von Kunst. Es gibt keine “entartete Kunst und Musik“ und es gibt per se keinen “entarteten Glauben“, weil es ein Glaube ist. Es gibt Leute, die Glauben instrumentalisieren. Dann ist es nicht der Glaube, der schlecht ist, sondern die Idee dahinter. Manche Religionen sind dafür sehr anfällig, das Christentum und der Islam. Andere sind es aber auch, von biologistischen Weltbildern (die zu Hitler führten), kommunistischen (Stalin&Mao) bis hin zu buddhistischen (Birma, ne Burma, ach ne Myanmar)

        Ob ich meine, in der Bibel steht die Wahrheit? Hmm, das ist eine sehr interessante Frage, bei der erstmal zu klären wäre, was Wahrheit bedeutet. Ich bin sehr säkular, insofern kommt eine fundamentalistische Auslegung als die “eine und einzige“ sowieso nicht in Frage. Wie jeder von uns weiß ich nicht, was wahr ist, und was nicht. Vielleicht sind die Cargo-Kulte: https://de.wikipedia.org/wiki/Cargo-Kult die Wahrheit, vllt. der Solipsimus, vielleicht gibt es keine Wahrheit. Aber ich denke, es ist eine gute Wette, so zu tun, als ob es Gott gibt, was gibt es zu verlieren? “Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan“ Ist das kein gutes Versprechen? Wenn Jesus sagt, dass er die Wahrheit ist, möchte ich ihm vertrauen. Deswegen misstraue ich doch nicht jemand anderen. Ganz im Gegenteil ist es schön, andere Meinungen einzufangen und kritisch zu reflektieren; frei nach dem Motto: Deine Meinung ist sicher genauso falsch wie meine.

        Gefällt 1 Person

  1. Das sind halt Kinder! Noch nicht fähig, genauso wie ihre Eltern, die ihre Kinder ja sozialisiert haben, zu begreifen wie das Finanz- und Wirtschaftssystem der Ausbeutung wirklich funktioniert.

    Dabei muss man natürlich auch beachten, dass die Rahmenbedingungen dieser Spielstadt von Erwachsenen festgelegt wurden, welche eben selbst nicht in der Lage sind zu begreifen wie das Finanz- und Wirtschaftssystem der Ausbeutung wirklich funktioniert.

    Daher ist die Grundidee der Spielstadt mit den gleichen Einkommen gut. Und dass es nach einer gewissen Zeit Wohlhabendere und weniger Wohlhabende gibt sollte auch niemand stören. Aber die Schere zwischen wohlhabend und weniger wohlhabend wird dadurch nicht sehr gross sein.

    Doch das System der Stadtverwaltung und ihrer Steuern ist von Grund auf falsch, genauso wie die Spielabschlussphase.

    Auf die Details dazu will ich jetzt nicht eingehen, da müsste ich jetzt selbst aus meinen jahrelangen Studien eine Abhandlung dazu schreiben, wozu ich keine Lust habe.

    Wenn ich sowas überhaupt tun will für diese komische Trockennasenaffenart, die sich selbst lächerlicherweise Homo sapiens nennt, dann würde ich ein Buch schreiben. Aber ich weiss nicht, ob diese Affenart das überhaupt wert ist!

    Shunyata – Tathata – Tat tvam asi
    Dao Humanyu

    Gefällt mir

Kommentieren

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s