Den Letzten beissen die Hunde

Jetzt gehen die Schwachen auf die noch Schwächeren los, sprich Flüchtlinge.

Und das alles im Namen von abendländischen, sogenannten christlichen  Werten. Dabei ist das Christentum, genauso wie der Islam, nur eine jüdische Sekte, die alles und jeden bekämpfen, was und wer nicht ihrer Meinung ist. Doch sind das keine abendländischen Werte, denn das Abendland wurde mit römischer Gewalt vor rund 1700 Jahren mit nahöstlichen Wahnvorstellungen christianisiert und in ein Irrenhaus verwandelt.

Diese sogenannten Religionen verehren den babylonischen Teufel und nennen ihn Gott (man schaue nur mal die symbolträchtigen Steinmonster auf den Aussenfassaden der Kirchen an). Dabei weiss jeder, der die Bibel mal analytisch gelesen hat, dass es keine verkommenere und verlogenere Kultur als die abrahamitischen Religionen gibt (siehe dazu Karlheinz Deschner’s Buch „Abermals krähte der Hahn“ und weitere Buchtipps).

Doch wer sind die wahren Schuldigen?

  • Sind es unsere verlogenen etablierten Parteien, die im Namen der missverstandenen Religionsfreiheit das Schächten von Tieren und das Beschneiden von Knaben erlauben, unter Missachtung geltender und übergeordneter Gesetze?
  • Und sind es nicht auch die profitgierigen Waffenexporteure, die Waffen made in U.S.A., Great Britain, France, Germany, Russia, China etc. in den nahen Osten liefern und dadurch erst das Füchtlingsdrama hervorgerufen haben?

Die Profite werden privatisiert und die Folgekosten werden sozialisiert und uns Steuerzahlern aufgebürdet (man beachte, dass das Wort „privatisieren“ zum lateinischen Verb „privare“ gehört und auf Deutsch „berauben“ heisst !!!).

Daher richtet sich der Volkszorn sogenannter Wutbürger gegen die Falschen. Statt Flüchtlingsheime abzufackeln, was mich schwer an 1933 erinnert, sollte sich der Wutbürger endlich mal vernünftig des Stimmzettels bedienen und so seinen Willen zum Ausdruck bringen. Doch gibt es überhaupt noch eine vernünftige Alternative, ohne dass wir wieder in einem braunen Sumpf verkommen?

Den Letzten beissen die Hunde, doch tun das nur Dummköpfe und Feiglinge. Hass war noch nie eine Lösung.

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2 Kommentare

  1. Es gab Zeiten, da richteten sich gewaltige Volkszornanwandlungen gegen die „Ossis“, dann waren die „Hartzer“ dran und dann kamen auch schon die Asylsuchenden an die Reihe. Der gelangweilte und frustrierte Deutsche braucht sowas wohl, kann sich in seine Wut wunderbar reinsteigern. Wozu das Ganze? Es kann nur Macht sein, die dieses Spiel so spannend macht. Und Angst, dass irgendwer am Wohlstandsast sägen könnte, auf dem es sich so fein bräsig hocken lässt. Als ob es irgendwem besser/anders gehen würde ohne Asylsuchende, Ossis oder Hartzer. Aber das kapieren die meisten dieser Wutbürger sowieso nicht.

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    1. Ja, so ist das wohl. Der dumme Schwache braucht einen noch Schwächeren um sich besser zu fühlen. Und da er dumm ist, kann er das nur mit Zorn und Wut ausdrücken. Und den ganz Dummen bleibt nur der Hass auf die im Moment Schwächeren, der Hass, der eigentlich ein Hass auf sich selbst und seine eigene Dummheit ist.
      Kommen die Dummen aber selbst mal in so eine Lage, dann winseln und betteln sie nur noch um die Güte der von ihnen so verhassten Gutmenschen. Dann sind wir wieder richtig.

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